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Verschiedene Böden aus dem Breisgau
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Im Weinbau weiss man um die Bedeutung des Bodens als Standort und Nährstofflieferant für gesunde Reben. Der Begriff Terroir ist heutzutage in aller Munde.
Terroir stammt aus dem Französischen
und beschreibt die Vielzahl der naturgegebenen
Faktoren eines bestimmten Stückes Land, die sich auf die Qualität
der dort
angebauten Agrarerzeugnisse auswirken. Im Weinbau spielen insbesondere folgende Faktoren eine Rolle:
- Klima (Temperatur, Niederschlagsmenge und -verteilung, Sonnenenergie und -einstrahlung)
- Relief (Hangneigung, Terrassierung)
- Boden und Geologie (physikalische und chemische Zusammensetzung des Bodens, Wasser- und Lufthaushalt)
Jedes Weingut verfügt über unterschiedliche Böden. Die alten Winzer, die noch von Hand einen Weinberg rigolt haben, wissen ein Lied davon zu singen.
Und sie wissen natürlich auch, dass nicht alle Lagen den gleichen Wein bringen. Große Weine wachsen oft an besonderen Standorten, und es ist schon oft
darüber diskutiert worden, inwieweit man die speziellen Bodeneigenschaften herausschmecken kann.
Das Urteil hierüber möchten wir der Fachwelt überlassen. Auffällig ist aber: das Vokabularium der Weinliebhaber für Geschmacksnuancen umfasst
viele Adjektive, die direkt mit dem Boden in Verbindung gebracht werden können (z. B. erdig, mineralisch, stahlig).
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