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Großflächige schädliche Bodenveränderungen (gSBV) stellen eine besondere Herausforderung für die Erkundung, Gefährdungsabschätzung und bodenschutzrechtliche Bewertung dar.
Ein Sonderfall der gSBV sind großflächig erhöhte Schwermetallgehalte in Böden infolge des historischen Erzbergbaus. Besonders betroffen sind die Flussauen und Schwemmfächer in den ehemaligen Bergbaurevieren.
Die intensive Nutzung der Überschwemmungsgebiete
z.B. als Siedlungsflächen, führt heute zu vielfältigen
Konflikten. Oft sind Überschreitungen der Prüfwerte für den Wirkungspfad Boden-Pflanze oder Boden-Mensch zu verzeichnen. Aber auch bei Neuanlage von Baugebieten entsteht ein Entsorgungsproblem durch den belasteten Bodenaushub.
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