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Erosion ist sicher das in der Öffentlichkeit bekannteste Problem des Bodenschutzes. Durch ein einziges heftiges Regenereignis kann tonnenweise wertvolles Oberbodenmaterial
abgeschwemmt werden, das dann Wege und Strassen verschmutzt, die
Vorfluter verlanden lässt und zum Eintrag von Nähr- wie auch
Schadstoffen in benachbarte Ökosysteme führt.
In Mitteleuropa geht man unter Ackernutzung von Bodenabträgen bis zu
100 Tonnen pro Hektar und Jahr aus, der Abtrag ist demnach
weit größer als als die üblichen Bodenneubildungsraten.
Erosion als handfester wirtschaftlicher Faktor ist damit prädestiniert für den vorsorgenden Bodenschutz.
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